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D Konventionen

D Konventionen

Gerade wenn man im Team arbeitet ist es wichtig, sich an abgesprochene Konventionen für die Benennung von Typen, Variablen, Funktionen und später auch Klassen zu halten. Ich empfehle prinzipiell die s.g. ungarische Notation, da sie oft im Berufsleben zum Tragen kommt und Sie sich nicht um gewöhnen müssen. Ich werde mich in diesem Tutorial immer an diese Konventionen halten.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen mal einen kurzen Überblick geben, wie ich Variablen im Laufe dieses Tutorials benennen werde. Dabei ist jetzt erst einmal unwichtig, was die einzelnen Typen bedeuten. Dies werde ich dann in den entsprechenden Kapiteln nachholen. Mir ist vor allem wichtig, dass Sie das Schema erkennen und nachvollziehen können.

Art Beispiel Erklärung
Boolesche Typen bBedingung Für ein logisches JA oder NEIN.
Ganzzahlen iZahl Manche unterschieden hier auch noch zwischen Vorzeichenlosen u und Vorzeichen behafteten Variablen, sowie ihrer Größe dw, li oder lli.
Gleitkommazahlen fKommazahl Manchmal wird hier noch zwischen der float f und double d unterschieden.
Zeichen cBuchstabe Für ein einzelnes Zeichen.
Arraytypen AFeldTyp Für Topdefinitionen auf Arrays.
Arrays aFeld Manchmal wird hier noch zusätlich der beinhaltende Typ mit angegeben. Wenn es sich um ein dynamisch erzeugtes Array handelt, benutze ich auch gerne das p, um zu signalisieren, dass ich es von Hand freigeben muss.
Strukturtypen SPersonTyp Für Typendefinitionen auf Strukturen.
Strukturen sIch Variable einer Struktur. Manchmal wird hier noch eine Abkürzung des Typennamens mit eingebaut.
Pointertypen PPointerTyp Für Typendefinitionen auf Pointer.
Pointer pZeiger Manchmal wird hier noch mit angegeben, auf was der Zeiger verweist.
C-Strings astrName Für statische Strings im Stack.
pcstrName Für Pointer auf Stringkonstanten, um zu signalisieren, dass sich hinter dem Pointer ein Array befindet - Microsoft verwendet auch gerne lpcstr (large pointer of const string).
pstrName für dynamisch erzeugte Strings um zu signalisieren, dass sich hinter dem Pointer ein Array befindet - Microsoft verwendet auch gerne lpstr (large pointer of string)
WideStrings pwstrName Für dynamisch erzeugte Strings, im 16 Bit Format, um zu signalisieren, dass sich hinter dem Pointer ein Array befindet - Microsoft verwendet auch gerne lpwstr (large pointer of wide string).
Handle hDatei Für Referenzen des Betriebssystems.
Objekte oAuto Statisches Objekt - bei Zeigern auf dynamische Objekte wird ein p benutzt.
Globale Variablen g_iZahl Alle Variablen die mit einem g_ eingeleitet werden, stehen dateiweit zur Verfügung und sind somit global.
Konstanten c_iMaximal Alle Variablen die mit einem c_ eingeleitet werden, stehen dateiweit zur Verfügung. Im Gegensatz zu globalen Variablen, sind sie unveränderlich.
Klassentypen CKlasse Für Typdefinitionen auf Klassen.
Membervariablen m_iAnzahl in diesem Fall signalisiert das m_, dass es sich um ein Membervariable handelt und das i eine Ganzzahl
Klassenvariablen s_iAnzahl Statische Klassenvariablen leite ich mit einem s_ ein.
Datum und Zeit dtHeute Manche trennen hier zwischen Datum und Uhrzeit, aber meistens wird eh beides in einer Variable gehalten.
Templatetypen TData Für Typdefinitionen innerhalb von Templates.
Templatevariablen tWert Für Variablen eines Templatetyps.
Auswahltypen EDateiarten Für Typdefinitionen auf Aufzählungen.
Auswahlen eDateiart Beinhaltet ein Wert einer Auswahl.
Funktionstypen FFunktionsName Für Definitionen von Funktionszeigern.
Interfacepointer pifWordDocument Pointer of COM-Interface - da diese Zeiger auf etwas besonderes Verweisen und der Umgang stark von normalen Zeigern abweicht, benutzt man hier ungern nur ein p.
Referenzen rWert Gelegentlich sieht man, dass Variablennamen mir r bzw. _r eingeleitet werden. Der _ steht dann vorwiegend für Funktionsargumente und das r wird bei call-by-reference benutzt, also um zu signalisieren, dass sich Änderungen der Variable auch nach außen auswirken. Ich bin allerdings kein Freund dieser Notation und verwende Sie auch nicht.
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