Twitter und Facebook-Anbindung
X
Tweet Follow @twitterapi
!!! Anbindung an twitter und facebook öffnen !!!

Wenn Ihnen mein Online-Buch gefällt,
dann bedanken Sie sich doch mit einer kleinen Spende...

15.2 Warum sollte man Klassen benutzen

15.2 Warum sollte man Klassen benutzen

Der Wohl größte Vorteil von Klassen, ist die s.g. Vererbung und der Polymorphismus. Was dies genau ist und worin die Vor - und Nachteile liegen, werde ich später erläutern und demonstrieren.

Ein weiterer Aspekt von Klassen ist, dass man die Attribute und Methoden unterschiedlichen Sichtbarkeiten zuordnen kann. Damit kann man verhindern, dass bestimmte Sachen von außen aufgerufen bzw. abgerufen oder überschrieben werden. Gerade bei Attributen macht das sehr viel Sinn, da es ungünstig wäre, ein Passwort auszulesen. Des weiteren ist es auch sinnvoll, Membervariablen zu schützen, welche nur bestimmte Werte annehmen dürfen. Hier wäre eine vorherige Prüfung wichtig. Aber auch so manche Methode sollte nicht von außen aufgerufen werden dürfen, wie z.B. solche, die von gewissen Ausgangszuständen ausgehen, die nicht immer vorhanden sind.

Noch ein großer Vorteil der Klassen, liegt in ihrer Wiederverwendbarkeit, da sie meist so entworfen wurden, dass sie autark laufen können. Damit meine ich, dass sie sich selbst verwalten und im Optimalfall, von keinen äußeren Faktoren abhängen (Ausführen kann man sie deshalb noch lange nicht). Daraus resultiert eine bessere Möglichkeit, Aufgaben in Teams aufzuteilen. Team A braucht nicht zu wissen, wie Team B ein Problem löst. Team A muss lediglich wissen, wie man die Klasse von Team B anspricht.

Durch die Zusammenfassung von Attributen und Methoden, wird im allgemeinen der Quelltext lesbarer und es ergeben sich kleinere Vorteile bei der Implementierung der Methoden. Da Attribute für Methoden quasi global sind, kann man sich bei den Methoden, Übergabeparameter sparen und somit wird der Methodenkopf schlanker, was wiederum der besseren Verständlichkeit beiträgt.

Zum Seitenanfang
Zum Inhaltsverzeichnis

© Copyright by Thomas Weiß, 2009 - 2012