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24.2 Nachteile

24.2 Nachteile

Ich habe auch schon erwähnt, dass man sich mit Templates ein paar Nachteile mit an Bord holt. Das trivialste ist, dass die Implementierung des Templates ein wenig Übung erfordert, weil man eine etwas merkwürdige Syntax benutzen muss. Auch der Umgang mit dem Template erfordert ein wenig seltsamen Code, was dem allgemeinen Verständnis des Programms nicht beiträgt. Sie sollten also erst Templates selber nutzen, wenn Sie wirklich fit darin sind. Das gleiche gilt für das Modifizieren von Templates auf eigene Bedürfnisse.

Ein weiterer klarer Nachteil ist, dass Templates erst vom Compiler übersetzt werden, wenn man sie benutzt. Tut man dies nicht, werden auch keine Fehler erkannt. Daraus ergibt sich auch der Nachteil, dass man den vom Compiler erzeugten tatsächlichen Quelltext, nicht zu Gesicht bekommt, was zur Folge hat, dass man entsprechenden Abschnitt etwas schwieriger Debuggen kann. Zudem erhöht man die Compilezeiten, was bei größeren Projekten einen spürbaren Unterschied ausmacht.

Der größte Nachteil ist, dass man kein Informationhiding vornehmen kann. Damit ist gemeint, dass man normalerweise anderen Entwicklern nur die Header-Datei im Klartext und die zugehörigen vorkompilierten CPP Dateien (als Objektcode), zur Verfügung stellen braucht. Somit sehen andere nicht, wie man die eine oder andere Sache gelöst hat (was ja gut sein kann, wenn es um Firmengeheimnisse geht). Bei Templates hat man ein Problem. Da es sich ja um eine Kopiervorlage handelt, muss sie im Textformat vorliegen und man hat nicht viele Chancen, bestimmte Algorithmen zu tarnen. Dieses Problem relativiert sich aber, da man Templates eh nicht für sehr komplexe Sachen benutzt, sondern eher für Listen usw. und bei denen gibt es nicht viel zu verstecken. Mit Hilfe einer Spezialisierung kann man dann doch wieder Quelltexte verbergen, aber dazu später mehr.

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